Werdegang

 

1958:

Es beginnt am 7. Oktober, allerdings unter Protest. Noch kein Rotwein!

1965:

Erste dichterische Arbeiten: Zwei Vierzeiler, Kästner zu sehr nachempfunden. Weggeworfen. Michael Ende wird Lieblingsschriftsteller.

1966:

 Erster TV-Auftritt: Im Ersten Programm: Publikum im Wuppertaler Zoo.  Lieblingsautor jetzt: Agatha Christie.

1968:

 Erste Beatgruppe: Zoo Of Two. Karaoke-Leadgitarre auf Federballschläger.

1969:

Wechsel zu den Keyboards. Farfisa Heimorgel. Heavy-Rock-Band „Glair Food“ Schulische Leistungen: Mittelmäßig. Lieblingsautor: Michael Ende.

. 1970:

Dostojewskis „Schuld und Sühne“ mit Begeisterung durchgeackert. Lyrische Arbeiten erschreckender Qualität. Lieblingsautor: Fjodor M. Dostojewski.

1971:

Konzert mit „Glair Food“ im Gemeidesaal Wupperfeld vor 30 ZuhörerInnen.Eintritt: 0,99 DM. Keine Schriftstellerpräferenz. Vollständiger Verzicht auf Marzipankartoffeln.

1972-75:

 Zehn Kurzgeschichten im Hemingway-Stil.Lieblingsautor: Somerset Maugham. Kein Bier in Dosen.

1975:

Statist bei Max Frischs „Die chinesische Mauer“. Szenenapplaus für einen vermurksten Abgang. Wiederholung der zehnten Klasse. Marzipankartoffeln!

1976:

Einziges Gegentor beim Schulmannschaftsspiel gegen das Gymnasium Siegesstraße (1:5) aus 20 Metern. Danach Auswechselung. Lieblingsautor: Henry Miller.

1978:

Abitur mit 3,0. Führerschein. Endgültige Hinwendung zum Jazz. Freude am Pilsbier! André Gide!

1979:

Abschlußbeitrag zum Hausmusiknachmittag bei Ilse Deloires-Pracht: Schuberts Impromptus op.90. Lieblingsautoren: Christian Oelemann und Max Frisch.

1980-84:

Immatrikulation an der Bergischen Universität Wuppertal. Auftritte mit „Seventh Avenue South“. Studioaufnahmen für eine nie erschienene LP. Unterricht bei Jasper van`t Hof. Buchhandel. Nabokov und Dorothea Müller!

1985:

Erster Roman zusammen mit Oliver Schlick: „Benedict ter Meulen“. Exmatrikulation. Kundera!

1986:

Kurzgeschichten, Lyrik. Unterricht bei Christoph Spendel und John Taylor. Erster Soloauftritt beim Frauenhaus-Festival. Umbenennung von „Seventh Avenue South“ in „Pools“. Kundera und Nabokov und Dorothea Müller!

1987:

 Zehnter Platz beim Walter-Serner-Krimipreis. Urkunde mittlerweile unleserlich. Vladimir Nabokov! Neue Hose. Kundera, Gombrowicz, Gustaffson, Müller.

1988:

 Letzter Auftritt mit „Pools“. Nabokov! Neue Hose! Pilsbier!

1989:

„Der Anrichter“. Düstere Erzählung, in der eine Boule-Kugel eine übergewichtige Rolle spielt. Erste Live-Begegnung mit Keith Jarrett in Köln. Kundera! Neue Hosen. Kein Marzipan!

1990:

„Endemanns wahre Größe“. Konzert mit dem Sänger und Freund Peter Klohs, modereriert von Dieter Speck. Thomas Bernhard wiederentdeckt! Birkenstock!

1991:

Rotwein und französische Filme; Chabrol und Truffaut rauf und runter. Die Wiederentdeckung des Pilsbiers!

1992

Zweites Konzert mit Peter Klohs. Zwei Sonette, davon eines nicht übel. Nabokov! Erneute Hinwendung zum Rotwein.

1993:

Zweiter Roman: „Dumme Gedanken“. Von Suhrkamp zunächst angenommen, nach Lektorwechsel dann niederträchtig zurückgewiesen. Neue Hose benebest Gürtel. Rosen für den Staatsanwalt. Viel Rotwein!

1994:

Erste Recherchen für „Totmann – Ein schwebendes Verfahren“. Ärger mit dem Finanzamt. Thomas Bernhard. Keinerlei Marzipan. Dafür Knöterich. Rotwein!

1995:

Erste Arbeiten an „Müller“. Noch Fragment. Arbeit an „Erich und die Fahrraddiebe“. Standesamt mit Susanna. Wenig gelesen. Im Zweifel Doderer oder Drach.

1996:

Arbeit an „Totmann“. „Erich und die Fahrraddiebe“ erscheint bei Thienemann. Faxwechsel mit Maximilian Faxburger, Freiherr von Faxstatt und Klaus Keinfax (unter dem Pseudonym Horst Kochmueller) Kundera und neue Hose!

1997:

„Totmann“ erscheint im Atelier-Verlag. Daraufhin Morddrohung wegen angeblicher Verunglimpfung. „Erich und die Posträuber“ bei Thienemann. Lesungen. Zweiter TV-Auftritt im Regionalfernsehen, dabei anwesend: Benedikt Meyer. Christian Oelemann!

1998:

„Erich und der Rollergangster“ erscheint bei Thienemann. Kurzprosa. Lesungen. Reise nach Rom zusammen mit dem Maler und Freund Michael Gebauer anläßlich eines Keith Jarrett Konzerts. Konzert fällt aus. Immer noch Oelemann!

1999:

„Die Klimperzwillinge“ erscheint bei Thienemann. Lesungen. Dritter TV-Auftritt beim Westdeutschen anläßlich der Frankfurter Buchmesse. Dortselbst auch unangenehme Begegnung mit Hans-Olaf Henkel. Rotwein!

2000:

„Bingo, Ingo!“ erscheint bei Thienemann. Lesungen. Vorletzter Platz beim Boule-Turnier an der Scheidtstraße. Arbeit an „Müller“. Nabokov!

2001:

 „Nur Mut, Knut!“ und „Echt stark, Mark!“ erscheinen bei Thienemann. „Drei Fälle für Erich“ versammelt die Krimis. Reise nach München zum Keith Jarrett Konzert, das stattfindet. Unvergessliches Erlebnis! Lesungen in Erfurt und Gardelegen. Nabokov! Rotwein!

2002:

„Erbarmen, Carmen“ erscheint bei Thienemann. „Sponki“ nimmt Formen an, wird im Mai fertiggestellt. Erste Arbeiten an „Waldo“ und an „Tirol“. Sauna. Pläne für einen Einakter. Oelemann!

2003:

„Sponki“ erscheint im Januar 2003. Zweiter Preis beim Wuppertaler Dauerpaternosterfahren. Lesungen in Bielefeld und Nowosibirsk. Ausbildung zum Sonntagswanderer. „Verdammt, sie liebt mich“ erscheint im Juli 2003. Ehrenmitgliedschaft im saarländischen Verein für Senfglasetikettengeschichte. „Larry, Jerry und der Taschenclown“ wird fertig. Pläne für ein Singspiel für gemischte Chöre, noch nicht ausgegoren. „Nur raus damit!“ Kundera!

2004:

„Larry, Jerry und der Taschenclown“ erscheint im Jänner. Vorsätze, ein besserer Mensch zu werden, scheitern vorerst. Einladung nach den USA wegen Flugverweigerung nicht angenommen. Dafür Tübingen dreifach. Erscheinen von „Nur raus damit!“. Schlaflose Tage auf Terschelling. Jetzt doch besserer Mensch, aber es merkt niemand. Abschluss von „Die Wettergang“. Oelemann!

2005:

Abschluss von „Du. Mich. Auch. “ Diverse Lesungen, vor allem aber Bergsteigen mit Karl Otto Mühl. „Die Wettergang“ erscheint. Mühl!

2006:

Im Jänner erscheint „Isabellas Welt“. Böswillige behaupten, es handele sich um einen Beitrag zum Mozartjahr.Recherchen für einen Roman über heilende Hände.“Hammerhart“ erscheint im August. Die Idee gab mir Karl Otto Mühl bei einem Bierabend. Lesungen daraus im Erzbistum Paderborn. Mühl!

2007

Beglückende Arbeit an einem Schulhausroman mit der 9b der Realschule Neue Friedrichstraße. Lesungen in der Schweiz und in Baden Württemberg sowie im Bergischen Raum. Keith Jarrett in Essen. „Isabellas Welt“ wird im November als Hörspiel ausgestrahlt und erhält einen Kinderhörspielpreis. Kracauer! Neue Hose!

2009-2011

Zwei weitere Schulhausromane mit der wunderbaren Hauptschule Hügelstraße.

2012

Bekanntschaft mit Kerstin Litterst und Zsolt Majsai. Rotwein. Keinerlei Marzipankartoffeln.

2013

Arbeiten am „Judas-Kuss“, Rotwein und keinerlei Speiseeis. Dafür neue Hose.

2014

„Dumme Gedanken“ erscheint endlich im Verlag 3.0. Darauf ein Glas Rotwein. Evelyn Waugh wiederentdeckt.Dreimal Bedburg. Neues Zuhause.

 2015 Totalverriss von  „Nur für Erwachsene“ seitens eines ernst zu nehmenden Kritikers, an dessen Meinung mir enorm viel liegt. Vernichtung  geradezu.  Vermutlich hat er recht. Schreiben seitdem aufgegeben. Teebeutelweitwurf-Ausbildung unter Dorothea Müller, nachgerade vorrangig.
Lieber Rotwein! Neue Hose!